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Wanderungen in Los Alcornocales
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Diese Wanderung verläuft im Naturpark Los Alcornocales durch Korkeichenwälder und die Galeriewälder des Río Puerto Oscuro. Sie endet mit dem Aufstieg auf den Picacho, von dem wir eine schöne Aussicht auf den Naturpark haben (leicht, 3 Std. Gehzeit).
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Weitere Wanderwege
Im Naturpark sind eine Reihe weiterer Wanderwege vorhanden, z.T. sind diese markiert. Zu den schönsten gehören:
Der Fernwanderweg GR-7 verläuft durch den Naturpark bzw. an seinem Rand entlang. Die einzelnen Tagesetappen können auch als eigenständige Wanderungen begangen werden:
- Tarifa – Los Barrios
- Los Barrios – Castillo del Castellar
- Castillo del Castellar – Jimena de la Frontera
- Jimena de la Frontera – Ubrique
Im Norden des Gebietes:
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Diese Wanderung führt durch wunderschöne Kanaren- und Korkeichenwälder entlang eines subtropisch anmutenden Flusstales auf den Pico del Aljibe (1.092 m), dem höchsten Punkt des Naturparks Los Alcornocales. Von hier aus reicht der Blick bei klarer Sicht bis weit hinein nach Afrika.
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Die Tour erkundet rund die Umgebung des Ortes: Sie führt durch Korkeichenwälder mit schöner Aussicht auf Jimena und in den Park hinein und kehrt entlang des kleinen Arroyo del Cañuelo und des Río Hozgarganta zurück, wo schöne Badeplätze zu finden sind.
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- Sendero de Laja Alta: Der Weg beginnt an km 75 der Landstraße Jimena de la Frontera - Puerto de Galiz (C-3331). Der Weg führt zur Laja Alta, wo bronzezeitliche Felszeichnungen zu finden sind, die u.a. Boote zeigen: offenbar hatten die Menschen damals schon Beziehungen zur Bucht von Algeciras, die um diese Zeit von den Phöniziern besiedelt war (leicht - mittel, 3 Std. hin und zurück). Zur Laja Alta führt auch ein Weg von Jimena de la Frontera aus:
In Jimena de la Frontera in der Touristeninformation (unterhalb des maurischen Schlosses von Jimena) sind Informationsblätter mit Wegskizzen zu 6 Wanderungen erhältlich. Die schönsten sind:
- Ruta 1: Río Hozgarganta: Kurzer, aber sehr schöner Weg vom Ort an den Río Hozgarganta, einem der schönsten Flüsse im Naturpark. Lohnt vor allem im Frühjahr/Frühsommer (bis Juni), im Sommer ist der Fluss meist trocken (leicht, 1.30 Std.). Der Weg ist identisch mit dem “Sendero de Hozgarganta” des Naturparks.
- Ruta 3: Cañuelo - Molinos San Francisco: Weg zu den Ruinen der Wassermühle San Francisco am Arroyo del Cañuelo, einem Zufluss des Río Hozgarganta (mittelschwer, 3 Std.)
Tipp: Die beiden obigen Wege sind Bestandteil der Rundwanderung >> Korkeichenwälder und Wassermühlen.
- Ruta 4: Vereda de Ubrique a Las Asomadillas: Dieser Rundweg führt von Jimena über den alten Maultierweg nach Ubrique (und Sevilla) und einen Forstweg zum Aussichtspunkt Las Asomadillas an der Straße Jimena - Puerto de Galiz und von hier aus zum Río Hozgarganta und zurück nach Jimena (mittelschwer, 3 Std.).
- Ruta 6: A la Laja Alta por la vereda Gamero: Dieser Weg führt entlang des Río Hozgarganta und des Arroyo Gamero zur Laja Alta mit ihren bronzezeitlichen Felszeichnungen (siehe oben: Sendero de Laja Alta; mittelschwer, 4 Std.).
Im zentralen Teil des Gebietes:
Das Monasterio del Cuervo und der Tajo de las Figuras: An der Straße Benalup - Los Barrios (CA-212) beginnt ca. 16 km nach Benalup ein Weg, der zu den Ruinen des wunderschön oberhalb der Schlucht des Río Celemín gelegenen Karmeliterklosters “del Cuervo” führt (1.30 Std.), das nach Anmeldung besichtigt werden kann (Anmeldung: Ayuntamiento de Benalup, c/ Cantera s/n, Benalup-Casas Viejas, Tel. 956 424129 und 956 424227; geführte Touren ab Medina Sidonia, Information: Touristeninformation, Tel. 956 412404). Von hier führt der Weg weiter durch Terassen, die einst die Gärten des Klosters waren, zur Quelle de Santa María, deren eisenhaltigem Wasser Heilkraft nachgesagt wird (1.45 Std.). Auf dem Rückweg bieten die Venta de Enrique und die Venta Correro gute Küche, und - ca. 6 km in Richtung Benalip nach dem Weg zum Kloster - lohnt der Tajo de las Figuras, eine Höhle mit prähistorischen Felszeichnungen einen Besuch, der von einem Führer begleitet wird, der den - nicht ganz einfachen - Zugang erleichtert und zudem die Zeichnungen schützt (die in der Vergangenheit darunter gelitten haben, dass sie mit Wasser bespritzt wurden, um die Farben kräftiger zu machen). Tipp: Erkundigen Sie sich in Benalup (s.o.) nach den aktuellen Besichtigungszeiten.
- Sendero del Palancar: Der Weg startet vom km 85 der Landstraße Jerez - Los Barrios (A-381) und führt durch Korkeichen- und Kiefernwälder zum Stausee Charco Redondo (leicht - mittel, 2.30 Std.)
Im Süden des Gebietes:
- Sendero del Santuario de Bacinete: Der Weg beginnt an der Straße Los Barrios - Facinas und führt durch Ölbaum- und beweidete Korkeichenwälder zu Höhlen mit prähistorischen Felszeichnungen und in die Felsen gehauene prähistorische Gräber (die möglicherweise auch nur Erosionsformen sind) (leicht, 1,5 Std.).
Sendero del Tiradero: Der kurze Weg beginnt ebenfalls an der Straße Los Barrios - Facinas und führt durch einen der schönsten Kanareneichenwälder Spaniens überhaupt sowie durch den Galeriewald des Arroyo Tiradero (leicht, 1.30 Std.).
- Die Berge im Süden des Gebietes mit ihrer traumhaften Aussicht nach Afrika lassen sich an verschiedenen Stellen erwandern. Besonders lohnend ist der Weg auf den Tajo de las Escobas (die “Säule des Herkules” in der Sierra de la Luna): Der Weg folgt einer Piste, die am km 95 der N-340 Tarifa - Algeciras beim Puerto des Bujeo ins Gebirge abzweigt. An der Verzweigung nach 100 m geht es links. Der Weg führt ins Tal des Río Guadalmesí und weiter zum Puerto del Palancar (1 Std.), hier geht es rechts weiter und an den Llanos del Juncal mit einem schönen Kanareneichenwald vorbei zum Gipfel (2.15 Std.). Die Aussicht von hier ist unvergleichlich. Die Llanos del Juncal sind Ausgangspunkt verschiedener Touren aus weitere Gipfel der Umgebung; als Rückweg können wir den Weg über den Vacas (647 m) wählen, der mitten durch die Llanos del Juncal führt (am Abstieg nach der 2. Kehre in den Waldweg links einbiegen und immer dem Kamm im Osten des Tal des Guadalmesí bis zum Gipfel folgen; von hier Pfad zurück zum Aufstiegsweg (4 Std., mittelschwer; für die Durchquerung der Llanos del Juncal [beim Rückweg über den Gipfel des Vaca] muss eine Genehmigung beim Punto de Información “Casa del Cabildo”, Plaza de San Jorge 1, Alcalá de los Gazules, Tel. 956 413307, Fax 956 420511, eingeholt werden).
- Sendero del Río de la Miel: Kurzer Weg vom Stadtteil El Cobre in Algeciras (an der N-340 Algeciras – Cádiz ist die Abfahrt ausgeschildert, danach immer durch den Ort; der Weg beginnt links neben dem Abzweig zur Schule “Nuestra Señora del Cobre”; Hinweisschild des Naturparks) an den Río de la Miel, einen typischen canuto mit subtropisch anmutender Vegetation. Nach einem Stück auf einem Feldweg, der zur Molino Escalona führt, einer der wenigen noch heute funktionierenden Wassermühlen, überquert der Weg auf einer mittelalterlichen Maultiertreiberbrücke den Fluss. Die Brücke belegt die historische Bedeutung des Weges, auf dem einst Waren von der Bucht von Algeciras nach Medina Sidonia und zur Bucht von Cádiz transportiert wurden.
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Nach der Brücke führt der Weg rechts am Fluss entlang, wo wir Vegetation aus Schwarzerlen betrachten können, die einen Galeriewald bilden. In diesem geschützten Lebensraum kommen Pflanzen vor, die sonst nur in den Subtropen anzutreffen sind. Der Weg kommt dann an die Ruine der Wassermühle Molina del Águila, wo wir oben das System der Wasserleitungen (cao) sehen können, die sich in diesem Fall teilt und in zwei Fallrohren die (in diesem Fall also zwei) Mühlräder antrieb. Von hier aus geht es wieder zurück vom Fluss, wo der offizielle Wanderweg an einem Wasserfall endet. (2,5 km, 1 Std., leicht).
- (Oberhalb des offiziellen Weges gibt es ein ganzes Wegsystem, dass z.B. von der Ruine der Wassermühle aufwärts erkundet werden kann. Dabei eröffnen sich neben weiteren Etapen am Fluss auch schöne Ausblicke in das Tal und zurück auf die Bucht von Algeciras. Er führt bis zur Quelle des Flusses ca. 6 km oberhalb; manche Passagen erfordern “Kraxelei”.)
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Der Wasserfall im Río de la Miel. © Jürgen Paeger
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