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Touristeninformation: www.granadainfo.com und www.turismodegranada.org.
Unterkunft:
Das Angebot an Hotels ist - wie auch die Nachfrage - groß, die besten Adressen sollte man vor allem zwischen März und Juni dennoch vorbestellen. Unterkünfte finden sich vor allem an der Cuesta de Gomérez, die von der Plaza Nueva zur Alhambra führt, an der Gran Via und rund um die Plaza Trinidad und die Plaza del Carmen. Im Albaicín finden sich stilvoll restaurierte Luxushotels.
An der Cuesta de Gomérez sind die einfache Pensionen Gomérez (Tel. 958 224437) und Gomérez-Gallegos (Tel. 958 226398) sowie das Hostal Landázuri (Tel. 958 221406) zu empfehlen, sowie an der Plaza Trinidad das Hostal Sevilla (Tel. 958 278513). Empfehlenswerte Mittelklassehotels im Zentrum sind das Hotel Los Tilos (Tel. 958 266712, Plaza Bib-Rambla) und das Hotel Navas (Tel. 958 225959, www.eel.es/navas, Calle Navas 22 [an der Plaza del Carmen, dem Rathausplatz]).
Wenn es etwas besonderes sein soll, empfehlen sich im Albaicín der Palacio de Santa Inés (Tel. 958 222362, www.palaciosantaines.com) , und hier besonders die Suiten, das Hotel Carmen de Santa Inés (Tel. 958 226380) und das Hotel Casa Morisca (Tel. 958 221100, www.hotelcasamorisca.com), eine romantische Unterkunft in einem stilvoll restauriertem Haus aus dem 15. Jahrhundert. Auch in der Alhambra kann man wohnen: Hier liegen das Hostal America (Tel. 958 2217471, www.hotelamericagranada.com, lange im Voraus reservieren!) und der Parador von Granada (Tel. 958 221440).
Essen und Trinken:
In Granada kommen die Zutaten für die klassischen Gerichte aus der benachbarten vega, einer fruchtbaren Hochebene, in seit jeher Gemüse angebaut wurden: habas (Bohnen), berenjenas (Auberginen) und alcachofas (Artischocken). Aus den umliegenden Bergdörfern kommen Wurst und Schinken, bekannt in ganz Spanien ist der Schinken aus Trevélez in der Sierra Nevada. In der Kälte des Winters kommen Gemüse und Fleisch gemeinsam in die olla oder cazuela, den traditionellen Schmortöpfen. Und schließlich ist die Küste nicht so weit weg, dass es nicht auch Fisch und Meeresfrüchte gäbe.
Frühstück: Auf der Plaza Nueva empfiehlt sich das Café Lisboa, nahebei in der Carrera del Darro Nr. 6 das Café Ras mit guten tostadas con aceite y tomate (Toast mit Tomaten und Olivenöl). Als die besten churros con chocolate in Granada gelten die des El Futból an der Plaza Mariana Pineda.
Tapas-Bars: Nahe der Plaza Nueva gehören die Bodegas Castañeda (Calle Almireceros 1, ein Abzweig von der Calle Elvira) und - gleich um die Ecke - Bodegas La Mancha (Calle Joaquín Costa 10), beide mit zahlreichen Weinfässern und leckeres Tapas zu den besten Adressen. Zahlreiche Tapas-Bars finden sich am Campo del Príncipe, z.B. Bar Amparo, und am Paseo de los Tristes, der Fortsetzung der Carrera del Darro. An der Theke des Restaurants La Pesquería (Calle Capuchinas 14) gibt es beste Fisch- und Meeresfruchttapas zu jedem Getränk.
Restaurants: Essen in einer Studentenstadt wie Granada kann preiswert sein, solide Angebote finden sich z.B. im Restaurante León (Calle Pan, nahe der Plaza Nueva). Im Albaicín finden sich kleine Bars, die Tische auf den Plätzen haben, gut sind z.B. Bar Aixa und Cafetin La Porrona (Plaza Larga) und die Bars Lara, El Yunque und Rincón del Aurora (alle Plaza San Miguel Bajo). Die Küche der Einwanderer aus Nordafrika probieren Sie am besten im Arrayanes (nordafrikanische Küche, viele vegetarische Gerichte; Cuesta Marañas 4, ein Abzweig der Calderería Nueva) oder im Samarcanda (ein libanesisches Restaurant, Calderería Vieja 3). Schöne Restaurants finden sich auch in den cármenes, empfehlenswert sind das Mesón El Trillo (Callejón del Aljibe del Trillo 3, Tel. 958 225182) mit baskisch beeinflusster Küche, und das Mirador de Morayma (Calle Pianista García Carrillo 2, Tel. 958 228290); beide teurer, aber unbedingt lohnend.
Gut essen kann man auch bei oder in der Alhambra: Nahe dem Eingang liegt das Restaurant La Mimbre mit schöner Terrasse unter Weiden und ordentlicher Küche, eine phantastische Aussicht und gute Küche bietet das Restaurant des Parador, das Menü kostet rund 25 €, à la carte ist deutlich teurer.
Fisch gibt es in der Pesquería (Calle Capuchinas 14) und im Cunini (Calle Pesquería 14). Als bestes Restaurant in Granada gilt vielen Las Tinajas (Calle Martínez Campos 17, Tel. 958 254393), andalusische Küche vom Feinsten.
Kultur:
Granada ist eine Hauptstadt des Flamenco, große Künstler wie der Gitarrist Pepe Habichuela und der Sänger Enrique Morente kommen aus dem Sacromonte, dem alten gitano-Viertel Granadas. Gute Gelegenheiten, Flamenco zu hören, sind das Internationale Musik- und Tanzfestival sowie das Flamencofestival von Granada. Im Sacromonte werden zambras (eine festliche Form des Flamenco) veranstaltet, gut ist z.B. La Venta del Gallo, Tel. 958 220591. Diese Veranstaltungen sind touristisch, aber durchaus von hoher Qualität. Ansonsten braucht man Glück, gute Chancen bieten die Veranstaltungen in der peña flamenca Platería (im Albaicín) und La Chumbera (im Sacromonte), achten Sie auf die Veranstaltungshinweise in der Tagespresse. Flamencoambiente bieten die Bars La Bulería (Camino de Sacromonte) und El Niño de las Almendras (Calle de la Tiña, im Albaicín), allerdings meist erst um 3.00 oder 4.00 Uhr morgens... Eine gute Auswahl an Flamenco-CDs bietet der Plattenladen Festival Discos (Calle San Sebastián 10, nahe der Plaza Bib-Rambla).
Zwei besondere Tipps: In der Saison finden Dienstags um 23.00 Uhr gute Flamencoshows im Restaurant Mirador de Morayma (s.o.) statt, und der Carmen de las Cuevas ist eine phantastische Sprach- und Flamencoschule, in der bekannte Künstler unterrichten und regelmäßig die “großen Namen” auftauchen (Tel. 958 221062, www.carmencuevas.com).
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