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Rundweg um Jimena de la Frontera
Auf dieser Wanderung erkunden wir auf einem schönen Rundweg, was der Naturpark Alcornocales zu bieten hat: Wir wandern durch Korkeichenwälder mit schöner Aussicht auf Jimena und in den Park hinein und kehren entlang des kleinen Arroyo del Cañuelo und des Río Hozgarganta zurück, wo wir schöne Badeplätze finden.
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Anspruch: +/++ Gehzeit: 4 Std. Länge: 13 km
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Charakter: Leichte bis mittelschwere Tour auf Pfaden, guten Wegen und einem kurzen Stück Asphaltstraße
Wanderkarte: Blatt 1071-I (Jimena de la Frontera) der Karte IGN 1:25.000
Einkehrmöglichkeiten: Bars und Restaurants in Jimena. Tipp: Die Bar El Ventorillero in der c/Sevilla nahe des Ausgangspunktes.
Unterkunft: Mehrere Hotels in Jimena. Tipp: Posada La Casa Grande, Hostal El Anón und Rancho Los Lobos
Anfahrt: Jimena de la Frontera ist mit der Eisenbahn auf der schönen Strecke Ronda – Algeciras zu erreichen, Busse (Transportes Generales Comes) aus Algeciras und Ronda. Mit dem PKW: Jimena liegt an der A-369 Ronda – Algeciras.
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Start dieser Wanderung ist die Plaza de la Constitución mit dem Glockenturm der Kirche Santa María la Coronada. Von hier aus gehen wir neben dem Turm, der Ausschilderung zum Castillo folgend, in die Calle San Sebastian, eine schöne Straße mit schmiedeeisernen Gittern vor den Fenstern und Bänken in der Mitte. Wir biegen in die erste Straße links ein, die uns zum Plaza del Pino bringt. Hier finden wir ein Hinweisschild zum „Sendero Río Hozgarganta“ und zur Real Fábrica de Artillería (einer Waffenfabrik, an der wir auf dem Rückweg vorbeikommen werden). Wir folgen der auf dem Schild angegebenen Richtung, überqueren also den Platz und gehen nach links in die Calle La Vaca und danach gleich in die erste Straße rechts („Chorro de la Calle“). Dieser folgen wir bis zum abwärts vorbei an Eukalyptusbäumen, bis nach rechts ein neu gepflasterter Weg abgeht, an dem ein Schild des Naturparks den „Sendero Río Hozgarganta“ erklärt.
Hier biegen wir ein und folgen diesem
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Weg, der zwischen ein paar Häuser hindurchführt, auf einen Feldweg trifft und weiter bergab führt, vorbei an einer Mauer aus Betonsteinen. Am Ende treffen wir auf eine Straße, auf der gegenüberliegenden Seite ist an einer Mauer ein Keramikschild mit der Aufschrift „Calle Real Fabrica de Artilleros Carlos III“ zu sehen. Hier gehen wir links bis zur Straße, auf der wir nach rechts gehen und den Río Hozgarganta auf einer Brücke überqueren (15 Min.).
Wir bleiben auf dieser schmalen Straße, und kommen nach einigen Minuten an einem Abzweig nach links vorbei, hier geht es zur „Rancho Los Lobos“ und hier führt der GR-7 nach Castillar entlang (Hinweisschild, 6 Std. Gehzeit). Wir gehen aber weiter geradeaus, der Straße folgend. Nach hinten haben wir schöne Ausblicke auf Jimena. Nach gut 10 Min. auf der Straße kommen wir zu einem Gehöft links des Weges, und 30 Meter nach dem Eingang müssen wir rechts über eine niedrige Steinmauer und durch eine Stacheldrahtzaun hindurch (Steinmännchen markieren diese Stelle) nach rechts abbiegen. Wir orientieren uns nach rechts auf eine Gruppe großer Eukalyptusbäume zu, und von diesen aus zu den über uns erkennbaren Ruinen eines Gehöfts. Hier gehen wir zur
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linken Ecke, und sehen einen Feldweg, der von links kommt und (etwas schlechter) nach rechts weiterführt. Wir folgen dem nach rechts bergan führenden Feldweg, der uns erst nach rechts, dann nach links und schließlich über eine Lichtung bergan und in einen Korkeichenwald bringt. Hier beginnt eine neuer Feldweg nach rechts, dem wir folgen. Steinmännchen zeigen den Weg – und einige Pfade, die Kehren abkürzen – an. Der Feldweg macht eine Kehre nach links, rechts ist wieder Jimena sichtbar. Auch dieser Weg wird schlechter und trifft auf einen neuen, besseren Weg nach rechts. Diesem folgen wir weiter durch den Korkeichenwald und auch dann, wenn er schließlich aus dem Wald hinaus auf offenes
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Gelände führt. Hier sehen wir einen Zaun zu unserer Rechten; der Weg bleibt zunächst links davon, führt aber schon bald – vor einer von links kommenden Asphaltstraße – durch ein Tor. Dieses durchqueren wir und folgen dem Weg parallel der Straße weiter. Nach ca. 200 m startet an der Straße ein Querweg, der unseren Weg kreuzt, in diesen biegen wir nach rechts ein. Noch einmal 200 m weiter ist dieser Weg mit einer Kette für den motorisierten Verkehr gesperrt (1 Std.), hiernach wird er besser. Nun folgen wir immer diesem Weg, der sanft absteigend in Kehren (Steinmännchen weisen wieder auf Abkürzungen hin) durch Korkeichenwald führt. Auf diesem guten Weg können wir die schönen Ausblicke in die Korkeichenwälder genießen. Erst nach gut einer halben Stunde verlassen wir den Korkeichenwald, jetzt stehen u.a. Olivenbäume am Weg. Bald darauf kommt der Weg an das Tal des Arroyo del Cañuelo, in einer scharfen Linkskurve vor dem Tal heißt es aufgepasst (Steinmännchen auf einem Felsblock) – hier biegen wir in den Pfad nach rechts, zum Bach hin ein (1.45 Min). (200 m weiter überquert auch der Feldweg den Bach: wer hier ankommt, muss wieder zurück und auf den Abzweig achten).
Hier folgen wir nun dem Pfad, der mal links, mal rechts des Baches in dem Tal verläuft. Der Bach kann auf Trittsteinen gut überquert werden. (3 Min. links, 2 Min. rechts, 15 Min. links). Beim zweiten Mal auf der linken Seite beginnt ein Stück gepflasterter Aufstieg, der uns zu den Ruinen einer alten Wassermühle, der Molino de San Francisco, bringt (2.05 Std.). Hier können wir die tiefen Falltunnel sehen, durch die das Wasser auf die Räder geleitet wurde. Unterhalb der Mühle befindet sich ein kleines Wasserbecken, das im Sommer zum Bad einlädt. Von der Mühle führt der Weg wieder zum Bach und auf die rechte Seite. Hier finden wir einen guten Pfad, der nun immer am rechten Ufer entlang führt (an einem Abzweig nach rechts nach einer Gruppe großer Korkeichen vorbei) und uns schließlich durch ein Tor in das Tal des Río Hozgarganta bringt (2.20 Std.).
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Nach dem Tor gehen wir an der Gabelung rechts, der Pfad führt jetzt unterhalb eines Zaunes immer am Fluss entlang. Auf dem Pfad gehen wir immer weiter, bis er in einen Feldweg mündet, der uns 50 m weiter zur Straße bringt, auf der wir nach links und nach 100 m wieder über die Brücke gehen, die wir am Beginn der Tour schon einmal überquert haben (2.45 Std.).
Wir gehen die Straße des Hinwegs wieder hinauf und biegen in den ersten Feldweg links ein. Aber jetzt gehen wir nicht hoch in den Ort, sondern bleiben auf dem Feldweg, der uns zum Flussufer bringt. Bald kommen wir an die Ruinen der Munitionsfabrik Real Fábrica de Artillería de Carlos III
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und zu ihrem Wasserkanal. Der Kanal leitete Wasser zu den Schmelzöfen. Die Munitionsfabrik wurde im Jahr 1777 von Carlos III errichtet und stellte vor allem Kanonenkugeln für den Einsatz in Amerika her; aufgrund der unzuverlässigen Wasserversorgung durch den im Sommer austrocknenden Fluss stellte sie bereits 1789 wieder den Betreib ein.
Nach 15 Min. auf diesem Weg, nach dem Ende des Bewässerungskanals, kommen wir zu den Ruinen einer weiteren Wassermühle, vor der ein grasiger Platz zum Picknick einlädt. Die Pfade vor der Mühle führen letztlich alle wieder zurück auf den Feldweg, der rechts von uns verläuft. Nach ein paar Minuten führt er an einem runden Wassertank links vorbei, und bald darauf kommt er zu einem Tor, wo der Weg in der Mitte zwischen 2 Eingängen weiter verläuft – links von Brombeeren, rechts von einer etwas verfallenen Steinmauer begleitet. Am Ende dieses Teilstücks kommen wir an einen neu gepflasterten Weg, hier gehen wir nach links. Jetzt beginnt ein wunderschönes Teilstück mit Ausblicken auf den Fluss, einem schönen Weg über ausgewaschene Felsen, und einigen schönen Rast- und Badeplätzen. Nach knapp 15 Min. kommen wir zu einem weißen Wohnhaus rechts des Weges, hier wählen wir den rechten Pfad, der immer an einem Zaun entlang zu einem Feldweg führt. Links ist noch einmal eine Badestelle, wir gehen aber dem Feldweg folgend nach rechts
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Der Wasserkanal der alten Munitions- fabrik bei Jimena de la Frontera. © Jürgen Paeger
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hoch. Nach einigen Häusern an beiden Seiten des Weges macht dieser eine Linkskurve; wir sehen geradeaus einen Pfad den Hang hinaufführen und links davon ein weißes Kreuz. Wir gehen den Pfad hinauf, der uns auf einen Berghang mit Ausblick auf die Sierra Crestellina bringt, den ziegelgepflasterten Weg und schließlich die Straße nach rechts folgend, erreichen wir den Ort. Durch den Ort gehen wir zurück zum Ausgangspunkt (4 Std.). Ein Rundgang durch Jimena de la Frontera lohnt sich auch, ebenso sollten sie zum Castillo hochgehen, das den Ort überragt. Der maurische Bau aus dem 8. Jh., der zu einem ganzen Befestigungssystem von Algeciras bis Torre Alháquime (bei Olvera, nördlich von Ronda) gehörte, wurde auf römischen Grundmauern errichtet und bietet eine schöne Aussicht über den Ort. Hinter dem Castillo findet sich eine Felsenkirche mit dem Baño de la Reina Mora, dem Bad der maurischen Königin (das vermutlich eher ein Taufbecken war).
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>> Wanderungen in Los Alcornocales
>> Übersicht Wandergebiete und Wanderwege in Andalusien
© Jürgen Paeger 2005
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