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zwischen Sommer und Winter. Dieser ausgleichende Effekt der Meere nimmt mit zunehmender Entfernung von der Küste ab, so dass das Klima landeinwärts immer kontinentaler wird, die Temperaturschwankungen zwischen Winter und Sommer immer größer werden. Dies zeigt sich besonders in den kälter werdenden Winter in kontinentaleren Gebirgen, etwa der Sierra de María, wo dann auch Frostgefahr besteht. Darum sind auch die Sommer im kontinentalen Flachland am heißesten; in Andalusien werden im Tal des Guadalquivir zwischen Sevilla und Córdoba regelmäßig die höchsten Temperaturen des Jahres gemessen.
Die bioklimatische Einteilung
Wie wir im Kapitel über die Vegetation noch sehen werden, hängt auch der Pflanzenwuchs sehr vom Klima ab. Mit abnehmender Temperatur und zunehmenden Niederschlägen ändern sich die vorherrschenden Pflanzen, wodurch Höhenstufen unterschieden werden können. Dieses Phänomen kennen wir auch aus den Alpen, wo eine kolline, montane, subalpine und alpine Höhenstufe unterschieden werden. Die Höhenstufen im Mittelmeerraum können nicht so genannt werden, da sie aufgrund der anderen, mediterranen Niederschlagsverhältnisse mit feuchten Wintern und trockenen Sommern nicht mit den Höhenstufen der Alpen gleichgesetzt werden können. Als besonders geeignet zur Kennzeichnung der Höhenstufen hat sich in Spanien das durchschnittliche Temperaturminimum des kältesten Monats erwiesen. Hiernach werden die folgenden Höhenstufen unterschieden:
- Crioro-Mediterran: T unter 4° C, m unter -7° C - Oro-Mediterran: T 4 bis 8° C, m -7 bis -4° C - Supra-Mediterran: T 8 bis 13°C, m -4 bis -1° C - Meso-Mediterran: T 13 bis 17° C, m -1 bis 4° C - Thermo-Mediterran: T 17 bis 19° C, m 4 bis 10° C (T = Jahresdurchschnittstemperatur, m = durchschnittliches Temperaturminimum des kältesten Monats)
Die folgende Abbildung zeigt die bioklimatische Einteilung am Beispiel der >> Sierra Nevada.
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