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... via Charca Verde
Diese schöne Bergwanderung führt durch einen wenig bekannten Teil des Naturparks Sierra de Grazalema, die südliche Sierra del Endrinal. Dabei durchwandern wir schöne Landschaften wie die Cancha de la Berejuela an der Seite der beiden Gipfel Simancón und Reloj, die Charca Verde und die Doline Navazos del Cao. Die Tour endet im Ort Villaluenga del Rosario, der vor einer beeindruckenden Felswand der Sierra del Caíllo liegt.
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Südliche Sierra del Endrinal: Die Wandertour von Grazalema nach Villaluenga del Rosaria führt durch eine abwechslungsreiche Karstlandschaft. Im Hintergrund rechts die Sierra del Caíllo, davor die Navazos del Cao. Foto: Jürgen Paeger
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Anspruch: ++/+++ Gehzeit: 4,5 Std. Länge: 11 km Höhendiff.: 1.000 m
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Charakter: Längere Wanderung auf schmalen Bergpfaden mit großem Höhenunterschied; die Wegfindung erfordert an zwei Stellen etwas Aufmerksamkeit (Steinmännchen helfen, müssen aber gefunden werden) und der Abstieg nach Villaluenga ist im ersten Teilstück sehr steil.
Wanderkarte: Mapa y Guía Excursionista Sierra de Grazalema 1:25.000 (Editorial Alpina)
Einkehrmöglichkeiten: Am Weg keine. Grazalema und Villaluenga siehe >> hier.
Anfahrt: Grazalema siehe >> hier. Die Rückfahrt ist mit dem Bus (“Los Amarillos”) möglich, der ca. 15.20 Uhr von Villaluenga nach Grazalema fährt. (Erkundigen Sie sich vor dem Start nach der aktuellen Abfahrtszeit; Abfahrtszeiten können sich ändern.)
Übernachtung: In Grazalema und Villaluenga gibt es schöne Hotels, siehe >> hier.
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Der Weg beginnt links vom Campingplatz in Grazalema und ist durch ein Schild des Naturparks „Sendero del Valle del Endrinal“ gekennzeichnet (damit ist nicht unser Weg gemeint, sondern ein Rundweg zum Llano del Endrinal). Der Weg, vor Ort als “Vereda del Pilón de la Sangre” bekannt, führt im ersten Teilstück durch einen Kiefernforst, rechts von uns sehen wir den Peñon Grande - Grazalemas “Wahrzeichen” und ein beliebter Kletterfelsen. Wir kommen im Wald an einigen steinernen Viehgehegen vorbei. Nach knapp einer Viertelstunde kommen wir an einen Weg nach rechts, ein Wegweiser zeigt den Weg zu den „Llanos del Endrinal (1 h)“ an (dies ist die kurze Variante des markierten Wanderwegs). Wir folgen dem Weg geradeaus. Zehn Meter weiter geht ein Pfad nach links ab; das ist der Rückweg der Wandertour zur Cueva de las dos Puertas (Wanderung >> hier). Wir gehen weiter geradeaus. Der Weg führt aus dem Wald heraus, und in dem folgenden Gelände müssen wir aufpassen: Der Weg biegt nach links ab (rechts verläuft die “lange Variante” des markierten Wegs zu den Llanos del Endrinal); um den Weg nicht zu verlieren, müssen wir auf die Steinmännchen achten, die den richtigen Verlauf anzeigen. Am Ende des Anstiegs kommen wir in einen Kiefernforst. In diesem kommen wir zu einem weiteren Weg zu den Llanos del Endrinal: An der Weggabelung vor einigen steinernen Viehgehegen gehen wir daher nach links. Nach einer Weile durch den Kiefernwald wird dieser lichter und geht schließlich in eine Ebene über, die mit jungen Steineichen bewachsen ist. Dies ist die Cancha de la Berejuela (1 Std.). Die Ebene liegt zu Füßen
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des Reloj, mit 1.535 m nach dem (hinter ihr verborgenen) Simancón der zweithöchste Gipfel der Sierra del Endrinal. Im Frühjahr blüht hier der gelbe Ginster Adenocarpus decorticans (siehe Foto).
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in und durch einen Kiefernwald. Der Weg führt an einem Abzweig nach rechts vorbei (der zu den Navazuelos Nuevos führt); später kommen auch Eichen in diesem Wald vor. Der Weg führt an einer noch genutzten Hirtenhütte mit Wellblechdach vorbei; am Ende des Waldes gehen wir durch ein Weidetor in einer Steinmauer. Der Abstieg ist noch nicht ganz
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(3 Std.), einer riesigen Doline. Auch diese durchqueren wir auf Ziegenpfaden in Längsrichtung, das eingezäunte Gelände an ihrem Ende passieren wir auf der linken Seite.
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Südliche Sierra del Endrinal: Die Navazos del Cao. Foto: Jürgen Paeger
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Am Ende finden wir einen Weg, der aus dem Tal herausführt. Ein kurzer, aber steiler Anstieg bringt uns zu einer anderen Doline, und hier sehen wir links von uns einen Bergrücken, den wir nun querfeldein erreichen müssen. Oben angekommen, sehen wir den Pfad, der von Villaluenga auf den Navazo Alto führt; wir folgen diesem Pfad nach links bergab. Dabei heißt es aufgepasst: Der Pfad ist schmal und kann leicht mit einem Ziegenpfad verwechselt werden; Steinmännchen zeigen den richtigen Weg an. Der Weg führt durch ein Tor und steigt mitunter sehr steil ab, so dass wir hier vorsichtig gehen sollten: Eine halbe Stunde steilen Abstieg später kommen wir in Villaluenga del Rosario (4.30 Std.) an.
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in Richtung Grazalema an der anfänglich zementierten Piste neben dem ehemaligen Hostal Villaluenga, hin und zurück 3,8 km, 2 Std.). Im Ort wird ein Ziegenkäse hergestellt (Payayo), den man im Fabrikladen auch kaufen kann; ansonsten bietet die Küche an typischen Gerichten Tomatensuppe, Lammkeule, Zicklein und Wurstwaren, und im Frühjahr reichlich wilden Spargel.
Weitere Wanderwege in der Nähe: >> Hoch über Grazalema - Von Grazalema zur Cueva de las dos Puertas >> Am Puerto de las Palomas - Rundtour mit Aufstieg auf den Coros >> Der Panoramaweg - Vom Puerto de los Acebuches zum Llano del Revés >> Unter Geiern - In die Garganta Verde >> Hoch über dem Igeltannenwald - Auf den Torreón
© Jürgen Paeger 2009
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