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Wanderungen im Cabo de Gata
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(Eine Fortsetzung dieser Tour finden Sie auf diesen Seiten: >> Von der Cala de San Pedro zur Cala del Plomo. Von der Cala del Plomo führt ein Weg nach Agua Amarga: >> Von Agua Amarga zur Cala del Plomo.)
Tour 34 Vulkanberge am Meer - Von San José nach La Isleta führt auf dem Hinweg von San José entlang der Vulkanküste mit ihren Steilhängen und Felsriffen zum Fischerort La Isleta del Moro, und von dort mitten durch die Sierra del Cabo de Gata mit ihrer einzigartigen Pflanzenwelt zurück nach San José (mittelschwer, 5.30 Stunden Gehzeit).
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Tour 35 Zu den schönsten Stränden - Die Buchten von San José führt von San José entlang geschichtsträchtiger Strände wie der Playa de los Genoves und der Playa Monsul sowie vorbei an kleinen, einsamen Buchten an diesem wohl schönsten Küstenabschnitt der andalusischen Mittelmeerküste entlang (mittelschwer, 5.30 Std. Gehzeit).
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Tour 35 führt über die Playa de los Genoveses (links) entlang einer wilden Küste zu kleinen Buchten und weiteren schönen Stränden (rechts: Playa del Monsul). Fotos: Jürgen Paeger
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Weitere Wanderungen:
Beim Ort Cabo de Gata
Das Informationszentrum “Las Amoladeras” liegt an der Straße vom Flughafen Almería zum Cabo de Gata. Hier beginnt ein markierter Rundwanderweg (leicht, 7 km, 1.30 Std., Fernglas empfehlenswert), der vor allem für Naturfreunde interessant ist: Auf ihm können zahlreiche der Steppenvögel beobachtet werden, die im Cabo de Gata heimisch sind.
Die Vogelwelt der Salinen (einschließlich der Flamingos) kann man auf einem Rundweg um die Salinen del Cabo de Gata erkunden, der in dem Ort El Cabo de Gata (früher: San Miguel de Cabo de Gata) beginnt (leicht, 14 km, 3 Std., Beginn an der Landstraße Richtung Salinen; am schönsten im Frühjahr und Herbst in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, Fernglas empfehlenswert).
In der anderen Richtung führt vom Ort ein Wanderweg durch Dünen und Agavenpflanzungen bis nach Retamar (leicht, hin und zurück 16 km, 4 Std.) - auf diesem Weg kommt kurz vor dem Wachturm Torre García zu einer römischen Anlage, in der Fisch gesalzen wurde, nahebei sieht man einen schönen Bestand des für den Cabo de Gata typischen, dornigen azufaifo (Ziziphus lotus). >> An der Küste im Golf von Almeria - Von Retamar nach Cabo de Gata
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Steppenlandschaft beim Informationszentrum Las Amoladeras (oben), die Salinen del Cabo de Gata (mitte) und Küstenlandschaft zwischen Cabo de Gata und Retamar/El Toyo (unten). Fotos: Jürgen Paeger
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An der Vulkanküste
Die drei schönsten Touren im Naturpark sind im DuMont-Wanderführer beschrieben; daneben sind vor allem drei weitere Touren entlang der Küste empfehlenswert, die auf diesen Seiten beschrieben werden: >> Schwarze Buchten und Seewölfe - Von Las Negras zum Torre de los Lobos >> Von der Cala de San Pedro zur Cala del Plomo - Ein einsames Stück Küste >> Weiße Buchten und grüne Oasen - Von Agua Amarga zur Cala del Plomo
Der Fernwanderweg GR 92 zieht sich durch den ganzen Naturpark, er stellt im wesentlichen eine Kombination der genannten Touren mit einigen Abschnitten entlang der Straße dar: 1. Retamar - El Cabo de Gata (8,5 km) - siehe >> An der Küste im Golf von Almería 2. El Cabo de Gata - Almadraba de Monteleva (5 km) - siehe Rundweg um die Salinen 3. Almadraba de Monteleva - San José (14 km) - Straße bis zum Cabo de Gata, ab Cabo de Gata siehe Tour 35 4. San José - Los Escullos (8 km) - erstes Teilstück der Tour 34 5. Los Escullos - La Isleta del Moro (2,5 km) - erstes Teilstück der Tour 34 6. La Isleta del Moro - Rodalquilar (4 km) - Straße 7. Rodalquilar - Las Negras (6,6 km) - Feldweg nach El Playazo, ab hier identisch mit dem Weg >> Schwarze Buchten und Seewölfe 8. Las Negras - Agua Amarga (13 km) - Tour 33, ab Cala de San Pedro >> Von der Cala de San Pedro zur Cala del Plomo, ab hier identisch mit dem Weg >> Weiße Buchten und grüne Oasen 9. Agua Amarga - Carboneras (10 km) - größtenteils Straße.
Im Landesinneren
Die Touren im Landesinneren sind insbesondere im Winter und frühen Frühjahr empfehlenswert, im Sommer wegen der Hitze jedoch nicht!
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Von dem kleinen Örtchen Presillas Bajas führt ein Weg in den als Majada Redonda bekannten Vulkankrater (leicht, 6 km, 2 Std.). Der Weg folgt immer der Rambla de Majada Redonda, in die man vom Ort aus auf einem Feldweg gelangt (Achtung: Hinter dem Cortijo de los Berengueles beginnt ein Feldweg - hier biegt die Rambla nach rechts ab; nicht dem Feldweg folgen).
Von Rodalquilar aus kann man auf den Feldwegen wandern: Etwa von der alten Mine aus zum Cortijo del Fraile (leicht, hin- und zurück 12 km, 3 Std.; nach 1 Std. an einer Kreuzung - der nach links führende Weg ist mit einer Kette gesperrt - nach rechts abbiegen). Ein Eifersuchtsdrama, das im Jahr 1928 im Cortijo del Fraile stattfand, inspirierte Garcia Lorca zu seiner “Bluthochzeit”; heute ist das Gehöft zerfallen. Ein längerer Weg (leicht, 16 km, 4 Std.) würde an der Kreuzung nach 1 Std. geradeaus weiterführen, wo man zu einigen Zisternen kommt, die für die Landwirtschaft in diesem trockenen Gebiet früher typisch waren. Nach 45 Min. geht es hier bei einer Gruppe von Gehöften nach rechts ab zu den Cortijos del Campillo de Doña Francisca (mit weiteren Zisternen), von hier geht es auf dem nach Nordosten führenden Feldweg zum Cortijo del Fraile und von dort nach rechts zurück zur Kreuzung (und von hier nach Rodalquilar).
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Das Innere des erloschenen Vulkans Majada Redonda (oben), eine alte Mine bei Rodalquilar (mitte) und der Cortijo del Fraile (unten). Fotos: Jürgen Paeger
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Wem diese Tour noch nicht reicht, kann von der Kreuzung auch noch in den mit der Kette für Autos gesperrten Weg gehen: Er führt zum zerfallenen Cortijo de Requena, und von hier auf schlechtem Weg entlang des Flußbettes des Requena - das auf dem Gipfel sichtbare Radar ist unsere Wegmarkierung: Der Weg führt auf den Cerro Peñones, einen guten Aussichtspunkt. Oben kann man entlang des Kraterrandes weitergehen, bis man auch Sicht auf La Isleta del Moro und Los Escullos hat (schwer, da schlechter Weg, ab Kreuzung hin- und zurück 6 km, 3.30 Std.).
Literaturtipps
Informationen über diese und weitere Wege finden Sie auch im “Mapa y Guía Excursionista Cabo de Gata - Níjar 1:50.000” (Editorial Alpina). Diese Wanderkarte und für spanischsprachige Wanderer den empfehlenswerten Wanderführer “Las mejores Excursiones por El Cabo de Gata” (Ediciones El Senderista) erhalten Sie vor Ort, z.B. im Informationszentrum oder in der Parkinformation in San José (an der Hauptstraße Calle Correo). Zu den 22 von der Verwaltung des Naturparks markierten Wanderwegen sind Faltblätter im Informationszentrum erhältlich.
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Wandern in der Umgebung
In den Halbwüsten von Tabernas führt ein an der Touristeninformation der Stadt Tabernas nahe des Westerndorfes “Texas Hollywood” beginnender Weg, der PR-A 267 Sendero del Desierto. Dieser Weg führt in phantastische Landschaften in verschiedenen Ramblas rund um diesen Punkt. Der Weg setzt sich aus drei Teilwegen zusammen, die zu verschieden langen Wanderungen kombiniert werden können, ab ca. 1,5 Stunden geht es los.
In der Sierra de Alhamilla gibt verschiedene Wandermöglichkeiten etwa rund um den Ort Lucainena de los Torres; auf einer alten Eisenbahnstrecke kann man etwa von Lucainena bis an die Küste nach Agua Amargas wandern. Auf diese “Via Verde” trifft man, indem man den Weg Richtung Cortijo Los Baños geht.
Rund um Sorbas führt der Wanderweg PR-A 97 “Sendero de la Mora” (38 Kilometer). An diesem Weg liegen drei weitere markierte, kürzere Wege: Der Sendero de El Zocá (3,5 Kilometer direkt bei Sorbas), der kurze, aber sehr schöne Sendero del Rio Aguas (1,5 km), der beim Ort Los Molinos del Rio Aguas beginnt, und der Sendero de Los Yesares, der beim verlassenen Ort Marchalico Viñicas beginnt (4,5 km) und der an verschiedenen Karsterscheinungen vorbeiführt. Information: Besucherzentrum Los Yesares, direkt am Parkplatz am Ortseingang von Sorbas. Tel. 950 364563, oder bei der Touristeninformation 50 Meter weiter ortseinwärts.
Von Níjar kann man in Richtung Huebro wandern oder fahren, auf halber Strecke (nach ca. 2,5 Kilometern) trifft man auf die Ruta de los Molinas, wo man zu den letzten Wassermühlen in dieser Region geführt wird.
Halbwüsten bei Tabernas (oben) und Sendero del Rio Aguas (unten). Fotos: Jürgen Paeger
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© Jürgen Paeger 2004 - 2008
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